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Über mich ...

 DreamWest ist ein kleiner Schritt zur Verwirklichung meines Traums von einem Leben mit Pferden in einer Umgebung, in der sich Mensch und Pferd gleichermaßen wohlfühlen können.

Im Jahr 2001 bekam ich von der Familie Voss die Gelegenheit, auf ihrem Hof die Außenanlagen nach meinen Vorstellungen zu gestalten und hier meine Arbeit mit Pferd und Mensch im Rahmen einer nebenberuflichen Selbstständigkeit zu beginnen.

... Ich selbst bin erst 1990 im Alter von 27 Jahren in die Reiterei über den Westernreitstil eingestiegen - dann allerdings sofort sehr intensiv. Sechs Wochen nach meinem ersten Reit-Wochenende hatte ich ein eigenes Pony und bekam die Gelegenheit, viele verschiedene Pferde zu reiten und auch bei der Ausbildung von Jung-Pferden zu helfen.

Frühe Kurse bei Trainern wie Kai Wienrich und Uwe Röschmann haben mir in den ersten zwei Jahren eine Idee von den Zielsetzungen der Westernreitweise gegeben. Nach einigen Jahren des Lernens und Ausprobierens wurde mir klar, dass mich nicht der Turniersport reizt sondern vielmehr das Pferd selbst und die Zusammenarbeit mit ihm im Mittelpunkt meines Interesses steht.

Als dann Mitte der 90er Jahre mehr und mehr die ersten „Horsemen“ wie Monty Roberts („Join Up“) und K.-F. Hempfling („Mit Pferden tanzen“) in den Vordergrund des öffentlichen Reiterinteresses in Deutschland traten, öffnete sich mir ein alternativer Weg für den Umgang und die Ausbildung eines Pferdes. Diese Ansätze waren es seinerzeit, die mich auf die Möglichkeiten der natürlichen Kommunikation mit Pferden brachten.

 Auf der Suche nach einem Lehrer, der diese natürliche Kommunikation vermittelt und mit einer guten reiterlichen Ausbildung kombiniert, bin ich im Jahr 1999 bei Uwe Apel vom Rancho Paradiso fündig geworden.

Selbst Schüler von Horsemen wie Alfonso Aguilar, Jean-Claude Dysli, Peter Kreinberg und anderen hat Uwe mir die Denk- und Lernweise des Pferdes nahegebracht und mir Balance und Gefühl für das richtige Timing vermittelt. Seine an den altkalifornisch-iberischen Reitstil angelehnte Reitweise und seine Ausrichtung auf die Arbeitsreitweise haben mich zu Grundlagen der Reiterei gebracht, die unabhängig von der angestrebten Reitweise ein verständnisvolles Miteinander von Mensch und Pferd ermöglichen.

Übereinstimmung in vielen Ansätzen habe ich auch bei der Westerntrainerin Susanne Wolters gefunden. Bei ihr habe ich Fairness, Gelassenheit und Geradlinigkeit bei der Ausbildung und Korrektur der Pferde kennen- und schätzen gelernt.

 Ergänzend hatte ich das Glück, eng mit der Tierheilpraktikerin und Pferde-Physiotherapeutin Maria Mevert zusammenarbeiten zu können, durch die ich meine Kenntnisse über ein reitweisen-unabhängiges gesunderhaltendes Pferdetraining aufbauen konnte. Vertieft wurden diese Kenntnisse in den letzten Jahren durch regelmässige Fortbildungen bei der Pferde-Osteopathin und -Trainerin Inga Klaer, die mich mit ihrem breiten Wissensspektrum aus verschiedenen Reitweisen, zirzensischen Lektionen und Pferdegesundheit einen großen Schritt weitergebracht hat.

Das Verständnis für die Bewegungsabläufe des Pferdes und möglicher Störungen - auch durch den Reiter - ist zum grundlegenden Bestandteil meiner Arbeit mit Reiter und Pferd geworden.

Die Ansätze dieser Pferdeleute haben mir gezeigt, dass es keine gute oder schlechte Reitweise, sondern lediglich gutes oder schlechtes Reiten gibt.

In diesem Sinne richte ich mein Angebot insbesondere an Freizeit-Reiter, die sich, egal ob für den Turniersport oder die reine Freizeitgestaltung, eine verantwortungsbewußte Partnerschaft mit ihrem Pferd wünschen.


Edelgard Peter