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Ausbildung des Pferdes

- auf Grundlage der natürlichen Kommunikation


‘Der Mensch, der gemeinsam mit dem Pferd Sport betreibt, hat sich und das ihm anvertraute Pferd einer Ausbildung zu unterziehen. Ziel jeder Ausbildung ist die größtmögliche Harmonie zwischen Mensch und Pferd.’
7. Grundsatz aus “Die Ethischen Grundsätze des Pferdefreundes” - herausgegeben von der FN, 1995

Ich gehe einen Schritt weiter und vertrete die Meinung, dass dieser Grundsatz für jeden Pferdefreund gilt. - Nicht nur der sportlich Ambitionierte braucht die Ausbildung seines Pferdes. Auch - und gerade - der freizeitorientierte Pferdefreund profitiert von einer soliden Grund-Erziehung seines Pferdes. Das Pferd ist ein Herdentier. Als solches hat es einen starken Herdentrieb und einen ausgeprägten Fluchtinstinkt. Beides kann den Menschen mit seinem Pferd in gefährliche Situationen bringen. Ausbildung verringert die Gefahr und vergrößert die Freude am Miteinander!

Grunderziehung

... macht den Umgang mit dem Pferd angenehm und sicher - völlig unabhängig von der gewünschten Verwendung!

Auf der Grundlage der natürlichen Kommunikation lernt das Pferd in dieser ersten Ausbildungsphase sich an mir zu orientieren. Es erfährt bei mir Sicherheit, schließt sich mir gern an und schenkt mir seine volle Aufmerksamkeit. Es beginnt geduldig auf meine Entscheidungen zu warten. Dadurch gewinne ich Kontrolle über seinen Fluchtinstinkt. Das Pferd “lernt zu lernen” - mit Ruhe, Gelassenheit und Freude am Neuen. Ein Verhalten, das den weiteren Ausbildungsweg angenehm macht.

“Ganz nebenbei” hat das Pferd in dieser Phase gelernt, sich an der Hand auch auf Distanz leicht steuern zu lassen. Es lässt sich beschleunigen, verlangsamen sowie seitwärts- und rückwärts bewegen. - Die Voraussetzungen für die Förderung von Beweglichkeit, Koordination und Kraft durch weiterführende Bodenarbeit (gymnastizierende Longenarbeit) sind geschaffen.

Je nach Erfahrungen, Charakter und Talent des Pferdes setze ich für die Grunderziehung 1-3 Monate an. In dieser Zeit entsteht eine solide Basis aus Respekt, Vertrauen und Interesse, auf der sich das Pferd zum verlässlichen Freizeitpartner für den Menschen entwickeln kann!

Ihnen als Besitzer des Pferdes empfehle ich, sich spätestens während der Ausbildung Ihres Pferdes mit der natürlichen Kommunikation vertraut zu machen. Denn nach der Ausbildungszeit bei mir sind Sie die Person, an der sich Ihr Pferd orientieren möchte. Ob Sie Ihrem Pferd die notwendige Sicherheit geben und seine Ruhe, Neugier und Freude bewahren können, liegt in Ihrer Hand!

Meine Kursangebote in Verbindung mit den DreamWest-Pferden bieten eine gute Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln und sich für Ihr (Jung-)Pferd fit zu machen.




Grundausbildung / Anritt

Auf die Grunderziehung folgt der Anritt. Zur Förderung von Balance und Koordination des Pferdes unterstütze ich die Ausbildung unter dem Sattel durch Longentraining.

Der Übergang von der kommunikativen Bodenarbeit zur Arbeit unter dem Sattel ist fließend. Da das Pferd während der Grunderziehung schon die erste “Fremdsprache” gelernt hat, ist es mit Kommandos wie Wow (Steh), Walk (Schritt), Jog (Trab), Turn und Back (Zurück) bereits vertraut. Diese “Zweisprachigkeit” hilft bei der Übertragung des am Boden Erlernten auf die Arbeit unter dem Sattel. Das bei der Bodenarbeit erworbene Vertrauen hilft dem Pferd, mit dem Reiter in Ruhe seine Balance zu finden und sich ohne Widerstand mit den Gewichts-, Schenkel- und Zügelhilfen auseinander zu setzen.

Ich lege großen Wert darauf, dem Pferd Zeit für seine körperliche und geistige Entwicklung zu geben und ihm die Motivation zur Zusammenarbeit zu erhalten!

Je nach Erfahrungen, Charakter und Talent des Pferdes setze ich daher für die Grundausbildung 3 bis 6 Monate (inklusive Grunderziehungszeit) an.

Ihnen als Besitzer des Pferdes empfehle ich, sich spätestens während der Ausbildung Ihres Pferdes mit der natürlichen Kommunikation vertraut zu machen. Denn nach der Ausbildungszeit bei mir sind Sie die Person, an der sich Ihr Pferd orientieren möchte. Ob Sie Ihrem Pferd die notwendige Sicherheit geben und seine Ruhe, Neugier und Freude bewahren können, liegt in Ihrer Hand!

Meine Kursangebote in Verbindung mit den DreamWest-Pferden bieten eine gute Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln und sich für Ihr (Jung-)Pferd fit zu machen.




Training

Pferde brauchen Beweglichkeit und Kraft, um den Aufgaben eines Reitpferdes gewachsen zu sein - das gilt nicht nur für das Pferd im Reit-/Turniersport. Gerade im Freizeitbereich sollten Beweglichkeit und Kraft nicht vernachlässigt werden, wenn man sein Pferd gesund erhalten und lange Spaß mit seinem Freizeitpartner haben möchte.

Schwierigkeiten wie Widersetzlichkeiten, Unlust oder sogar Lahmheiten sind oft auf mangelnde Fitness des Pferdes zurückzuführen. Ein steifes, kraftloses Pferd kann nicht locker und zuverlässig “mal eben” an der Straße anhalten oder seitwärts an den Straßenrand weichen, wenn ein Auto naht. Ein nicht trainiertes Pferd wird sich schnell überfordert fühlen und zu Widerstand neigen.

Mein Ziel im Umgang mit den Pferden ist es, grundsätzlich Widerstand zu vermeiden und das Miteinander harmonisch zu gestalten. Nur dann macht Reiten wirklich Spaß! - Deshalb biete ich meine Hilfe beim “Fitness-Training” für das Pferd an. Dies kann durch ein Ihr Reiten begleitendes Training oder einen Trainingsblock erfolgen. - Sprechen Sie mich auf die Konditionen an.




Korrektur

Verladeprobleme? - Ihr Pferd ist Ihnen gegenüber aggressiv? - Ihr Pferd rempelt Sie um? - Ihr Pferd reißt sich los? - Ihr Pferd lässt sich nicht longieren? ...

Schwierigkeiten, die einem den Spaß am Umgang mit dem Pferd verderben, gibt es viel zu oft. Lassen Sie sich Ihr Hobby nicht so vermiesen! - Ich helfe Ihnen gern bei der Lösung des Problems.

Aber Achtung: Eine nachhaltige Verhaltensänderung erreichen Sie bei Ihrem Pferd nicht “mal eben” im Handumdrehen. Hierfür bedarf es den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zu dem Pferd, eine Analyse der Problem-Ursache, eine ruhige Trainings-Atmosphäre und - nicht zuletzt - Ihre Mitarbeit. Sicher wissen Sie selbst wie schwer es ist, ein gewohntes Verhalten abzulegen und neue Verhaltensmuster zu etablieren - da werden Sie nachvollziehen können, dass ich für eine “Korrektur” von Verhaltensauffälligkeiten Ihr Pferd (und Sie) nur für mindestens acht Wochen in Arbeit nehme.